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Kinderbehandlung

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Mit beginnendem Durchbruch der ersten Milchzähne sollte eine spielerische Untersuchung erfolgen. Nehmen sie Ihre „Kleinen“ einfach zu ihrer eigenen Kontrolluntersuchung mit, dadurch kann es sich langsam an das Umfeld gewöhnen und ohne dass es das Kind richtig mitbekommt, können die ersten Zähne begutachtet werden. Nach dem ersten Beratungsgespräch ist es sinnvoll, etwa alle sechs Monate den Zahnarzt aufzusuchen.


Unser spezielles Angebot für Kinder: 

• Fissurenversiegelung um die Zähne frühzeitig zu schützen
• Flouridierung um den Zähnen Kraft zu geben
• Spezielle Kinder-Mundhygiene-Programm
• Mundhygienebetreuung während festsitzender, kieferorthopädischer Behandlung 
• Zahnspangen zur Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen
• Platzhalter 

 

Kindermundhygiene

Wir empfehlen Ihnen ab einem Alter von 4 Jahren das Kinder-Mundhygieneprogramm, wo Ihrem Kind auf spielerische und kindgerechte Art die richtige Zahnputztechnik vermittelt wird. Bei kariesanfälligen Kindern kann man den Zahnschmelz mit einem Fluorid-Lack härten. Das bedeutet für ihr Kind langfristig:

  • fast nie „Bohren“
  • wenig Schmerzen
  • keine Angst vorm Zahnarzt
  • zahnbewusstes Denken
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 Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und jedes Kind ist anders!


Ein Kind erlebt und verarbeitet seine Umwelt grundsätzlich anders als ein Erwachsener, deshalb ist es uns ein Anliegen unser Verhalten und unsere Kommunikation an den individuellen Bedürfnissen ihres Kindes anzupassen.
Viele Kinder kommen neugierig zu uns und haben richtig Spaß mit uns gemeinsam die für sie neue und spannende Welt einer Zahnarztpraxis zu entdecken. So schaffen wir es mit der "Tell-show-do" Methode viele Kinder zu motivieren, die Geräte und Behandlungsmaßnahmen gelassener zu erleben. Zum Beispiel: Den Rosenbohrer erklären wir zum Rumpelmännchen oder Besen und zeigen dem Kind am Fingernagel, wie sich das anfühlt. Es erlebt ein Vibrationsgefühl und merkt, dass es gar nicht weh tut. Der große Sauger wird der Schlürfi und der Luftbläser zum Föhn, womit man wirklich die Haare föhnen kann. Diese Erlebniswelt und der Einsatz von "Geschichten erzählen" lässt die Angst bei den Kleinen in den meisten Fällen schnell verfliegen.


Wie können Eltern ihre Kinder auf eine Zahnbehandlung vorbereiten?


Grundsätzlich sollte man immer positiv über einen Zahnarztbesuch reden, auch wenn man selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat. Eltern mit Zahnarztangst übertragen ihre eigenen Ängste häufig unbewusst auf ihre Kinder. Die Kleinen spüren sehr genau, wie es Mutter oder Papa geht, es ist am besten, wenn die Eltern Ruhe und Gelassenheit bei diesem Thema zeigen. Besonders gut ist es, das Kind zu loben. Ein Lob motiviert viel mehr, den Mund bzw. die Zähne positiv zu erleben. Nie sollte man sagen: Du brauchst keine Angst vor dem Zahnarzt haben. Das Wort keine wird vom Kind gar nicht wahrgenommen. Drohungen wie „wenn du dir deine Zähne nicht putzt, dann muss der Zahnarzt bohren" führen zwangsläufig zu Ängsten bei den Kindern.
Auch sollte man keine Belohnungsgeschenke versprechen, dies setzt das Kind nur zusätzlich unter Erfolgsdruck.


Wie können Eltern während der Behandlung helfen?


Wie oben schon erwähnt ist es wichtig, dass Mutter oder Vater sich in einen "guten Zustand" bringen. Alle negativen Emotionen werden übertragen! Wir lassen das Kind selbst entscheiden, ob es am Behandlungsstuhl alleine oder mit einem Elternteil sitzen möchte, wobei es für die Eltern wichtig ist ruhig und entspannt zu sein. Fängt das Kind an zu weinen, ist es besser passiv zu bleiben und evt. nur sein Lieblingslied zu summen. In der Regel beruhigt es sich wieder. Die Eltern sollten sie sich während der Behandlung in die Rolle des ruhigen Beobachters begeben, erst am Behandlungsende wieder mit dem Kind sprechen und es loben.

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Trotz aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten können leider nicht alle von der Karies zerstörten Milchzähne gerettet werden. Wenn ein Milchzahn vorzeitig verloren geht, führt das oft zu Zahnverschiebungen und Platzmangel beim Zahnwechsel. Die Folge können Zahnfehlstellungen im bleibenden Gebiss sein, die eine aufwändige Korrektur mit einer Zahnspange benötigen.
Um dies zu verhindern, ist es in vielen Fällen sinnvoll, einen extrahierten (gezogenen) Milchzahn mit einem Platzhalter zu ersetzen. Dieser Platzhalter nimmt die Funktion des verlorengegangenen Zahnes wahr und hält den Platz für den bleibenden Zahn frei. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die Lücke verengt und ein reibungsloser Zahnwechsel ermöglicht.
Platzhalter können festsitzend sein (am benachbarten Zahn befestigt) oder herausnehmbar nach Art einer Zahnspange. Unsere Kinder-Spezialistin berät Sie gerne.

 

 

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